Nahostkrieg: Folgen für Verbraucher
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Nahostkrieg: Folgen für Verbraucher

Die Bundesregierung hat zwei Tage nach Kriegsbeginn im Nahen Osten betont, dass die Öl und Gasversorgung in Deutschland gesichert sei. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte, die Lieferquellen seien diversifiziert. Auch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche rechnet kurzfristig nicht mit Versorgungsproblemen.

An den Tankstellen sind die Folgen bereits spürbar. Wegen des gestiegenen Ölpreises sind die Spritpreise deutlich nach oben gegangen, auch Heizöl und Erdgas wurden teurer. Nach Einschätzung von Experten können sich höhere Gaspreise zudem auf den Strompreis auswirken. Das könnte das Heizen und die Stromrechnung verteuern.

Dauerhaft hohe Ölpreise würden auch die deutsche Wirtschaft belasten. Sie könnten den Transport von Waren verteuern und Branchen wie Chemie, Pharma und Textil treffen. Für die Tourismusbranche ist der Krieg bereits jetzt ein schwerer Einschnitt, weil der Reiseverkehr in Nahost zum Erliegen gekommen ist und Airlines große Umwege fliegen müssen. Auch an den Finanzmärkten reagierten Anleger mit deutlichen Kursverlusten beim Dax.

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