Nach tödlicher Attacke in Bank: Angreifer aus Regensburg stellte sich Stunden vor der Tat der Polizei
|

Nach tödlicher Attacke in Bank: Angreifer aus Regensburg stellte sich Stunden vor der Tat der Polizei

In Regensburg sitzt ein 20 Jahre alter Mann wegen Mordverdachts sowie wegen des Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung in Untersuchungshaft. Das teilte Staatsanwalt Thomas Schug mit. Eine Ermittlungsrichterin erließ dafür einen Haftbefehl. Hinweise darauf, dass der Mann schuldunfähig sein könnte, gebe es derzeit nicht, er werde aber untersucht. Drogen wurden bei ihm nicht gefunden.

Nach ersten Erkenntnissen war der getötete Bankmitarbeiter bei dem Messerangriff offenbar ein Zufallsopfer. Das Motiv des mutmaßlichen Täters gilt weiter als unklar. In der Bank habe er einen Zettel mit Hinweisen auf einen Überfall und Bankraub dabeigehabt, hieß es. Anschließend soll er mit einem Küchenmesser auf den Mitarbeiter eingestochen haben. Bargeld konnte er in der bargeldlosen Filiale nicht erbeuten.

Der Mann war weniger als 24 Stunden vor der Tat bereits in Polizeigewahrsam, nachdem er sich selbst gestellt hatte. Die Polizei setzte ihn wieder auf freien Fuß, weil es keine Haftgründe gab. In den vergangenen Jahren fiel er den Behörden wiederholt wegen kleinerer Delikte auf.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert