Nach Betriebsversammlungen bleiben bei VW viele offene Fragen
Bei Volkswagen bleiben nach mehreren Betriebsversammlungen viele Fragen zur Zukunft der Standorte offen. Konzernchef Oliver Blume hatte die Beschäftigten auf harte Einschnitte eingestimmt und auf den Druck durch sinkende Einnahmen aus China sowie höhere Kosten durch US Zölle verwiesen. Gleichzeitig blieb unklar, welche konkreten Lösungen der Vorstand für die Werke plant.
Besonders in Hannover, Emden und Zwickau sowie im Audi Werk Neckarsulm wächst die Verunsicherung. Dort ist offen, was über 2030 hinaus produziert werden soll. Gesamtbetriebsratschefin Daniela Cavallo kritisierte, die Informationen reichten nicht aus. In Osnabrück zeichnet sich dagegen nach NDR Informationen eine Perspektive ab. Dort könnte der israelische Rüstungskonzern Rafael künftig Komponenten für Flugabwehrsysteme fertigen. Zudem könnte Niedersachsen bei dem Standort eine Rolle spielen. Der Aufsichtsrat von Volkswagen will am 4. September erneut über das weitere Vorgehen beraten.
