Nach Anschlägen in Frankreich: Sorge vor zunehmendem Rassismus
Nach den offenbar rassistisch motivierten Anschlägen in Frankreich sind in Paris Menschen auf die Straße gegangen. Viele Teilnehmer machten rechte Medien und den Rassemblement National für ein Klima mitverantwortlich, in dem rassistische Aussagen immer offener verbreitet würden.
Der Bürgermeister von Trappes, Ali Rabeh, warf der Partei von Jordan Bardella vor, die Bevölkerung seiner Stadt zur Zielscheibe gemacht zu haben. Bei der Kundgebung äußerten viele Menschen Sorge vor wachsendem Rassismus und davor, dass sich die Grenzen des Sagbaren verschoben hätten.
Am Freitag hatte ein 39 Jahre alter Franzose in Trappes und La Verrière auf Passanten geschossen und offenbar gezielt schwarze und arabische Menschen angegriffen. Ein Mann starb, vier Menschen wurden schwer verletzt. Die Antiterror Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes in Verbindung mit einem terroristischen Vorhaben. Kévin T. räumt die Tat ein, bestreitet aber ein rassistisches Motiv.
