Mutter und Kind unversehrt: Tötungsdelikt in Stade: Motiv offenbar Sorgerechtsstreit, Opfer von Jugendamt und Jugendhilfe
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Mutter und Kind unversehrt: Tötungsdelikt in Stade: Motiv offenbar Sorgerechtsstreit, Opfer von Jugendamt und Jugendhilfe

Bei den tödlichen Schüssen in einer Jugendeinrichtung in Stade sind die Opfer nach Angaben der Polizei allesamt Mitarbeiter der Einrichtung oder des Jugendamts gewesen. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens sprach von einer kaltblütigen Tat. Als mögliches Motiv gilt ein Sorgerechtsstreit.

Demnach ging es um die Festlegung des Sorgerechts für die drei Monate alte Tochter des mutmaßlichen Schützen und der Mutter. Nach Angaben der Behörden blieb die 34 Jahre alte Mutter ebenso unversehrt wie das Kind. Der mutmaßliche Täter ist 45 Jahre alt, in Deutschland geboren und lebt im Raum Hannover. Er war der Polizei wegen Bedrohung bekannt, aber nicht wegen Gewalttaten.

Die Herkunft der Waffe ist unklar, ebenso ob weitere Waffen verwendet wurden. Der Mann soll keine Erlaubnis gehabt haben, eine Waffe zu führen. Nach der Tat floh er offenbar mit einem Auto, konnte aber gemeinsam mit einer Frau nach einer Verfolgung festgenommen werden.

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