Mit den Kämpfen im Jemen steigt die Gefahr einer Hungerkrise
Im Jemen hat sich die Lage durch neue Kämpfe zwischen der Huthi Miliz und den Truppen der international anerkannten Regierung weiter verschärft. Die Vereinten Nationen warnen, die Situation sei seit dem vor vier Jahren ausgehandelten Waffenstillstand nicht mehr so bedrohlich gewesen. Besonders betroffen sind die Menschen im Land, wo sich die Versorgungslage deutlich verschlechtert.
Jemens UN Botschafter Abdullah Ali Fadhel al Saadi wirft den Huthi vor, Häfen, lebenswichtige Infrastruktur sowie Handels und Frachtschiffe anzugreifen. Die Miliz macht dagegen Saudi Arabien für die Eskalation verantwortlich. Ein Sprecher kündigte an, auf weitere Angriffe mit stärkeren Operationen zu reagieren.
Das Welternährungsprogramm spricht von stark gestiegenen Lebensmittelpreisen, nachdem 90 Prozent der Nahrung importiert werden müssen. Nach Angaben der Organisation leben 18 Millionen Menschen im Jemen in Ernährungsunsicherheit, die Hälfte aller Kinder ist teilweise lebensbedrohlich unterernährt.
