Missionsgemeinschaft Kwasizabantu: Gewalt im Namen des Glaubens
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Missionsgemeinschaft Kwasizabantu: Gewalt im Namen des Glaubens

In der evangelikalen Missionsgemeinschaft Kwasizabantu sollen Kinder gezüchtigt und geschlagen worden sein. Zwei Geschwister berichten von Schlägen mit Hand, Kochlöffel und Gürtel sowie von weiteren Strafen wie Scheitelknien. Nach ihren Angaben prägten Angst, strenge Regeln und das Bild eines strafenden Gottes ihren Alltag.

Die Gemeinschaft geht auf den südafrikanischen Missionar Erlo Stegen zurück, der Kwasizabantu 1970 gründete. Anhänger aus Deutschland hätten die Lehre und den Erziehungsstil später nach Europa getragen. Der Vater der Geschwister bestätigte körperliche Strafen und bezeichnete seine früheren Methoden als gruselig.

Nach Recherchen des BR gibt es Hinweise, dass die Bewegung in Deutschland weiter aktiv ist. In Baden Württemberg soll sich demnach ein kleiner Kreis von Familien in einem Privathaus treffen und Gottesdienste aus Südafrika per Livestream verfolgen. Dabei sollen strenge Kleidervorschriften sowie feste Vorstellungen von Geschlechterrollen und Ehe gelten.

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