Microsoft gibt KI endlich ein echtes Langzeitgedächtnis
Microsoft Research hat mit Memora ein neues Speichersystem für KI Agenten vorgestellt, das Sprachmodellen ein Langzeitgedächtnis über Monate hinweg ermöglichen soll. Die Architektur trennt ausführliche Inhalte von kurzen Suchindizes und soll dadurch den Kontext auch bei langen Gesprächen erhalten.
Nach Angaben von Microsoft sinkt der Token Verbrauch in langen Konversationen um bis zu 98 Prozent. In Tests erreichte Memora auf dem LoCoMo Datensatz eine Genauigkeit von 86,3 Prozent und beim LongMemEval Test mit sehr langen Kontexten 87,4 Prozent.
Microsoft stuft das System als leistungsstärker ein als etablierte Speichermethoden wie RAG, Zep, LangMem und Mem0. Zudem lege Memora pro Konversation nur knapp halb so viele Speichereinträge an wie Mem0. Der Code wurde auf GitHub veröffentlicht, die Forschungsarbeit wird auf der diesjährigen Fachkonferenz ICML vorgestellt.
