Merz warnt vor Folgen eines Wutbürger Experiments in Sachsen Anhalt
Bundeskanzler Friedrich Merz hat in Quedlinburg in Sachsen Anhalt vor den Folgen einer möglichen AfD Regierung gewarnt. Sachsen Anhalt dürfe kein Experimentierfeld für Wutbürger werden, sagte der CDU Vorsitzende. Eine absolute Mehrheit einer rechtspopulistischen Partei könne auch Investoren abschrecken, sagte Merz.
Zugleich zeigte er sich zuversichtlich für die letzten Tage vor der Wahl und sagte ein gutes Ergebnis für CDU Spitzenkandidat Sven Schulze voraus. In Sachsen Anhalt wird am 6. September gewählt. In einer Vorwahlumfrage lag die CDU mit 22 Prozent hinter der AfD mit 42 Prozent.
Schulze betonte, Merz sei in Quedlinburg willkommen gewesen. Zugleich gilt das Verhältnis zwischen beiden als angespannt. In der CDU Sachsen Anhalt gibt es Distanz zur Bundespolitik, auch bei der Rentenreform. In Kühlungsborn in Mecklenburg Vorpommern wurde Merz zuvor von einigen Anwesenden ausgepfiffen und beschimpft.
