Merz lädt zum Investitionsgipfel in Berlin
Bundeskanzler Friedrich Merz setzt beim Investitionsgipfel in Berlin auf mehr Investoren aus dem Ausland. Auch Wirtschaftsministerin Reiche und Finanzminister Klingbeil werben dort für den Standort Deutschland. Zu der ersten Konferenz dieser Art haben rund 200 in und ausländische Unternehmen zugesagt.
Im Mittelpunkt stehen neben möglichen Investitionen auch Energie und Infrastruktur. Aus Regierungskreisen heißt es, eine Partnerschaft mit dem US Chip Konzern Nvidia könnte dazu gehören. Ziel ist es, industrielle Künstliche Intelligenz voranzutreiben.
Der Wirtschaftswissenschaftler Jörg Rocholl sieht in dem Gipfel zwar ein wichtiges Signal, fordert aber bessere Bedingungen für Investitionen in Deutschland. Als Probleme nennt er lange Genehmigungszeiten, Bürokratie, einen zu inflexiblen Arbeitsmarkt und Steuern. Kritik kommt von den Linken, die die Kosten des Gipfels bemängeln und einen Ausverkauf der Infrastruktur befürchten.
