Mehr Hochleistungschips sollen aus Europa kommen
Die meisten Hochleistungschips kommen weiterhin aus Taiwan. Die EU will das mit einem neuen Förderpaket für Künstliche Intelligenz und Halbleiter ändern und die Produktion in Europa ausbauen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten zu verringern und den Kauf von Chips aus europäischer Fertigung stärker zu fördern.
Nach Angaben der EU Kommission soll auch der Bau von Rechenzentren schneller vorankommen. In den nächsten fünf bis sieben Jahren soll sich deren Kapazität in Europa verdreifachen. Bereits vor drei Jahren hatte die EU mit dem Chips Gesetz versucht, die heimische Produktion zu stärken, bisher aber nur begrenzte Fortschritte erzielt.
In Europa gibt es dennoch erste Erfolge, etwa in Dresden, wo sich ein wichtiger Halbleiter Standort entwickelt. Dort investieren TSMC, Bosch, Infineon und NXP in eine neue Fabrik. Experten sehen Europa aber weiter in einer schwierigen Position, weil wichtige Rohstoffe fehlen und die Produktion von Hochleistungschips teuer bleibt.
