Marktbericht: Zu viel Optimismus an der Börse?
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Marktbericht: Zu viel Optimismus an der Börse?

Die Aktienmärkte werden weiter von Hoffnungen auf Künstliche Intelligenz und eine Entspannung der geopolitischen Lage getragen. Die Kursgewinne in Deutschland beruhen dabei nach Einschätzung von Marktbeobachtern vor allem auf Erwartungen an mögliche Effizienzsteigerungen und neue Geschäftsfelder durch KI sowie auf der am Markt gefeierten Einigung im Konflikt zwischen den USA und Iran.

Gleichzeitig bleibt die Stimmung anfällig. Die Rally stützt sich auf zwei Treiber mit fragiler Basis, denn an der Börse können Erwartungen auch enttäuscht werden. Als Belastungsfaktoren gelten unter anderem Rückschläge im Friedensprozess, die hohe weltweite Verschuldung und Schwächezeichen aus China.

Dort gingen im Mai erstmals seit der Pandemie der Konsum zurück, die Investitionen sanken und die Immobilienpreise fielen. Die Industrieproduktion stieg zwar um 4,5 Prozent, dennoch bleibt die Binnenkonjunktur nach Einschätzung von Marktexperten fragil. Für deutsche Autobauer ist zudem der Einbruch auf dem chinesischen Markt problematisch. Volkswagen und andere Autotitel gehören im DAX zu den größten Verlierern, während der Index insgesamt am frühen Nachmittag noch leicht im Plus lag.

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