Marktbericht: OECD rechnet mit geringerem Weltwirtschaftswachstum
|

Marktbericht: OECD rechnet mit geringerem Weltwirtschaftswachstum

Angesichts der Folgen des Iran Kriegs hat die OECD ihren Ausblick für die Weltwirtschaft gesenkt. Für den Fall einer zeitlich begrenzten Störung rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit einem Wachstum von 2,8 Prozent im Jahr 2026 und 3,1 Prozent im Jahr 2027. Sollte der Konflikt länger andauern, könnte das globale Wachstum auf 2,1 Prozent im Jahr 2026 und 1,8 Prozent 2027 sinken.

Bereits jetzt treiben die höheren Ölpreise die Inflation in die Höhe. In der Eurozone stiegen die Verbraucherpreise im Mai nach einer ersten Schätzung von Eurostat um 3,2 Prozent nach 3,0 Prozent im April. Für Entwicklungsländer mit begrenzten Energiereserven könnten die Folgen besonders gravierend sein, warnt die OECD und fordert mehr Investitionen, um die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern.

Auch für Deutschland senkte die OECD ihre Wachstumsprognose. Für dieses Jahr erwartet sie nur noch ein Plus von 0,7 Prozent, für 2027 nun 1,1 Prozent. Gestiegene Energiepreise, schwächerer privater Konsum und geringere Investitionen belasten die Konjunktur. Positive Effekte sieht die OECD dagegen bei öffentlichen Investitionen, Verteidigungsausgaben und geplanten Reformen bei Vergabe sowie Planungs und Genehmigungsverfahren.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert