Linke fordert Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes im Bundestag
Die Fraktion Die Linke fordert von der Bundesregierung eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. In einem Antrag verlangt sie Mindestvertragslaufzeiten, die unabhängig von der Finanzierung aus Dritt oder Haushaltsmitteln nicht unterschritten werden dürfen. Verträge sollen grundsätzlich nicht kürzer als drei Jahre laufen.
Für Anstellungen, die der Promotion dienen, fordert die Fraktion eine Mindestvertragslaufzeit von sechs Jahren. Außerdem soll wissenschaftliches Personal, das überwiegend Daueraufgaben erledigt, unbefristet beschäftigt werden.
