Leipzig entging großem Inferno: Merz stuft die Drohnen Beweise gegen Russland als gerichtsfest ein
Bundeskanzler Friedrich Merz hat den gescheiterten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig Halle scharf verurteilt und von einer Bedrohung durch hybride Kriegsführung gesprochen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Langenhagen bei Hannover sagte er, Deutschland sei entschlossen, Rechtsstaat, Demokratie, offene Gesellschaft und territoriale Integrität zu verteidigen.
Nach seinen Angaben ist der Vorfall inzwischen eindeutig und gerichtsfest zugeordnet. Anfang August war auf dem Flughafen Leipzig Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nähe ukrainischer Transportmaschinen gestoppt worden. Die Bundesregierung macht Russland für den Anschlagsversuch verantwortlich, Moskau weist das zurück und spricht von fehlenden Beweisen. Merz sagte, der Sprengstoff habe sich nur durch einen kleinen Zufall nicht entzündet. Zwei Maschinen in der Nähe seien teilweise betankt gewesen. Bei einer Explosion hätte es nach seinen Worten ein großes Inferno geben können.
