Leipziger Flughafen: Ermittler finden weitere Drohne und Sprengstoff
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Leipziger Flughafen: Ermittler finden weitere Drohne und Sprengstoff

Ermittler gehen nach Informationen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung davon aus, dass bei dem Anschlagsversuch auf dem Leipziger Flughafen mehrere Drohnen eingesetzt wurden. Neben einer bereits bekannten Drohne entdeckten sie demnach ein weiteres Fluggerät auf einem Feld im Kabelsketal sowie möglicherweise militärischen Sprengstoff. Nach ersten Einschätzungen könnte es sich um rund 50 Gramm des hochexplosiven Stoffes Hexogen gehandelt haben.

Der Angriff richtete sich den Ermittlungen zufolge gegen ein ukrainisches Antonov Frachtflugzeug, das für den Transport von Rüstungsgütern genutzt wird. Die erste Drohne wurde auf dem Flughafengelände gefunden, eine zweite soll mit einem DHL Frachtflugzeug kollidiert sein. Das Flugzeug wurde danach nach Hannover umgeleitet und dort untersucht. Am Leitwerk wurde eine Beschädigung festgestellt, ein Vogelschlag wurde ausgeschlossen.

In Kursdorf stellten Ermittler zudem eine an einem Baum befestigte Antenne mit weiterer Elektronik sicher, die womöglich zur Steuerung der Drohne diente. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste hinter den Anschlagsplänen. Russland weist jede Verantwortung zurück.

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