Laos: Sieben Männer stecken weiterhin in einer überfluteten Höhle fest
Im Norden von Laos sitzen seit dem 19. Mai sieben Männer in einer überfluteten Höhle fest. Die Gruppe war nach Behördenangaben mit drei weiteren Männern in eine Höhle im Bezirk Longchaeng in der Provinz Xaisomboun vorgedrungen, um dort nach Gold zu graben. Heftige Regenfälle lösten eine Sturzflut aus, seitdem kommen die Männer nicht mehr heraus.
Die Rettung ist schwierig, weil der Zugang nur durch einen etwa 60 Zentimeter breiten Tunnel führt. Einsatzkräfte müssen dabei rund 100 Meter kriechen, außerdem erschweren steigende Wassermassen und niedrige Sauerstoffwerte den Einsatz. Spezialisten pumpen seit Tagen Wasser aus der Höhle, während sich Teams aus Laos und Thailand an der Rettung beteiligen. Ob die Vermissten noch leben, ist unklar.
