Landwirtschaft: Auch die Bauern müssen das Klima schützen
Hitze und Dürre setzen der Landwirtschaft zu, vor allem bei Erträgen und Ernteaussichten. Für einzelne Betriebe können schlechte Hektarerträge wirtschaftlich gravierend sein, zugleich gilt die Versorgung in Deutschland nicht als gefährdet. Deutschland produziert bei Getreide meist mehr als im Inland benötigt wird, bei Kartoffeln und Zucker lag der Selbstversorgungsgrad im vergangenen Jahr bei 140 Prozent.
Der Text hält Klimaschutz in der Landwirtschaft für notwendig und verbindet mögliche Entschädigungen mit mehr Klimaschutzauflagen. Genannt werden ein geringerer Viehbestand in der Intensivtierhaltung, weniger Mineraldünger, wiedervernässte Moore und ein wirksamerer Schutz von Waldflächen. Kritisiert wird, dass klimafreundliche Betriebe und Umbauten bislang nicht ausreichend unterstützt würden und Bundesagrarminister Alois Rainer klimaschutzfördernde Regeln mehrfach geschwächt habe.
