Schwarzes Meer: Bulgarien nennt Drohnenangriffe absolut inakzeptabel
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Schwarzes Meer: Bulgarien nennt Drohnenangriffe absolut inakzeptabel

Vor der bulgarischen Küste sind erneut Schiffe von Drohnen angegriffen worden. Nach Angaben aus Bulgarien wurde dabei ein Schiff unter maltesischer Flagge in ukrainischem Besitz getroffen, die gesamte Besatzung mit 15 Seeleuten konnte gerettet werden. Ein weiteres Schiff sank, elf Besatzungsmitglieder werden noch vermisst, fünf wurden gerettet.

Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew beschuldigte Russland nicht direkt, bestellte aber die russische Botschafterin ein. Er sprach von einer erheblichen Eskalation und nannte die Angriffe im Schwarzen Meer absolut inakzeptabel. Bereits in der vergangenen Woche waren zwei Schiffe vor der bulgarischen Küste attackiert worden.

Der Experte für maritime Sicherheit, Moritz Brake, sieht in den Angriffen eine konkrete Gefahr für Europas Sicherheit. Er verwies darauf, dass weite Teile des Welthandels sowie Energieversorgung und Industrie auf Seewege angewiesen seien. Für Rumänien und Bulgarien könne eine unsichere Versorgung über das Schwarze Meer schnell kritisch werden.

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