Kuba kündigt Wirtschaftsreformen an
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Kuba kündigt Wirtschaftsreformen an

Kuba will angesichts des Drucks aus den USA erneut Schritte zur Liberalisierung seiner Wirtschaft unternehmen. Präsident Miguel Díaz Canel kündigte in einer Fernsehansprache an, dass weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen geöffnet und das Genehmigungsverfahren für neue Unternehmen gestrafft werden sollen. Geplant sind zudem Änderungen im Agrarbereich und eine Umstrukturierung des Staatsapparats.

Die Reformen sollen bald diskutiert und zügig verabschiedet werden. Die Regierung orientiert sich dabei an sozialistischen Marktwirtschaften wie in China und Vietnam. Bereits seit 2021 sind in Kuba private Unternehmen zugelassen, die bis zu 100 Personen beschäftigen dürfen. Seit Februar dürfen sie auch Treibstoff importieren.

Künftig sollen private Firmen zu gleichen Bedingungen wie ausländische Investoren in Kuba investieren können. Auch im Ausland lebende Kubaner sind angesprochen. Zudem erwägt die Regierung, staatliche Zwischenhändler bei Ein und Ausfuhrgeschäften abzuschaffen.

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