Krypto Verwahrung: Die SEC will die Regeln lockern
Die US Börsenaufsichtsbehörde SEC will die Regeln für die Verwahrung von Krypto Vermögenswerten lockern. Investmentberater und regulierte Fonds sollen künftig mehr Möglichkeiten erhalten, Bitcoin und andere digitale Assets regelkonform zu halten. Unter bestimmten Voraussetzungen soll auch die Selbstverwahrung durch die Anbieter selbst möglich sein.
Dafür gelten strenge Bedingungen. Ein registrierter Investmentberater darf diese Option nur nutzen, wenn für das jeweilige Krypto Asset kein zugelassener Verwahrer verfügbar ist. Diese Einschätzung muss alle drei Monate erneuert werden. SEC Kommissarin Hester Peirce stellte klar, dass der Begriff Self Custody in diesem Zusammenhang nicht mit der klassischen Selbstverwahrung durch private Anleger gleichzusetzen sei.
SEC Kommissar Mark Uyeda verwies auf die praktische Bedeutung der Änderungen, vor allem bei neuen Krypto Assets. Die Behörde will zudem den Kreis möglicher Verwahrer erweitern. Fonds brauchen für die Selbstverwahrung eine Genehmigung der zuständigen Bankenaufsicht sowie Schutzmaßnahmen gegen Verlust oder Diebstahl. Nach der Veröffentlichung folgt eine 60 tägige Kommentierungsfrist.
