Bitcoin vor der Wende? Das hat die Ausgangslage vollständig verändert
Bitcoin hat seine monatelange Seitwärtsphase beendet und die Marke von 75.000 US Dollar überschritten. Zuletzt notierte die Kryptowährung bei rund 77.000 US Dollar und damit knapp 25 Prozent höher als eine Woche zuvor. Auch die Zuflüsse in Bitcoin ETFs nahmen wieder zu, am Donnerstag kamen netto gut 606 Millionen US Dollar hinzu.
Zusätzlichen Rückenwind erhält Bitcoin durch die Lage am US Anleihemarkt. Das US Finanzministerium will ab September seine Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen verdoppeln, um den Markt zu stabilisieren und mehr Liquidität zu schaffen. Gleichzeitig fiel der US Dollar, während die Renditen langlaufender Treasuries nachgaben.
Hinzu kommt, dass die US Staatsverschuldung erstmals 40 Billionen US Dollar überstieg. Im Juli lag das Haushaltsdefizit bei 432 Milliarden US Dollar, seit Beginn des laufenden Haushaltsjahres summiert es sich auf knapp 1,8 Billionen US Dollar. Diese Entwicklung stärkt aus Sicht von Beobachtern das Narrativ von Bitcoin als knappem und unabhängigen Wertaufbewahrungsmittel.
