Kritik an Ölblockade: Kuba warnt bei den Vereinten Nationen vor einem drohenden US Militäreinsatz
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Kritik an Ölblockade: Kuba warnt bei den Vereinten Nationen vor einem drohenden US Militäreinsatz

Kuba hat bei der UN Generaldebatte die US Politik gegen das Land scharf verurteilt und vor einer andauernden Androhung militärischer Gewalt gewarnt. Außenminister Bruno Rodríguez sagte in New York, die US Ölblockade und der Druck auf Unternehmen und Regierungen mit Beziehungen zu Kuba hätten dramatische humanitäre Folgen für die Bevölkerung.

Rodríguez erklärte zudem, die Sanktionen der US Regierung hätten die jahrelange Wirtschafts und Energiekrise sowie die humanitäre Notlage in dem Karibikstaat mit 9,4 Millionen Einwohnern weiter verschärft. Nach seinen Angaben liegen mehr als 7000 Container mit Lebensmitteln, Medikamenten und medizinischen Geräten in Häfen anderer Länder fest. Außerdem würden ausländische Unternehmen eingeschüchtert, damit sie ihre Investitionen und Geschäfte in Kuba aufgäben.

Washington erwartet nach eigenen Angaben einen wirtschaftlichen und politischen Richtungswechsel in Kuba. US Präsident Donald Trump hatte die Insel zuletzt bei der UN Vollversammlung als gescheiterten Staat bezeichnet.

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