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Kritik an LGBTQ Razzien in der Türkei wächst

In der Türkei hat das harte Vorgehen gegen LGBTQ Aktivisten und Vereine scharfe Kritik ausgelöst. Am Wochenende wurden in Istanbul, Ankara und Izmir mehrere Menschen festgenommen, zudem sperrten die Behörden zahlreiche Social Media Konten und Internetseiten. Am Dienstag kam es in Istanbul erneut zu Protesten. Türkische LGBTQ Verbände betonten, es sei kein Verbrechen, sich zu organisieren und für Rechte einzusetzen.

Auch Frauenrechtsorganisationen stellten sich gegen das Vorgehen. 120 Verbände warfen der Regierung autoritäres Verhalten vor. Kritik kam zudem von der Türkischen Ärztekammer und von Politikern, die die Freilassung der Festgenommenen verlangten. Die EU äußerte sich besorgt und verwies auf die Pflicht der Türkei, Menschenrechte und Würde aller Menschen zu schützen. Die Regierung begründet ihr Vorgehen mit dem Schutz von Familie und Kindern sowie mit nationaler Sicherheit.

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