Kospi verliert 10,8 Prozent: Halbleiterbeben in Fernost
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Kospi verliert 10,8 Prozent: Halbleiterbeben in Fernost

Die Sorge vor wachsender Konkurrenz aus China hat die Halbleitertitel in Asien stark belastet. Der japanische Nikkei verlor vier Prozent und fiel zeitweise auf ein Zwei Jahres Tief. Besonders deutlich traf es den südkoreanischen Kospi, der um fast elf Prozent auf ein Drei Monats Tief sackte.

Der Index gilt wegen seines hohen Anteils an Technologiewerten als wichtiger Gradmesser für die KI Rally in Asien. Im Mittelpunkt stehen dabei Samsung Electronics und SK Hynix als große Hersteller von DRAM Chips, die vor allem wegen des Bedarfs für KI Server gefragt sind. Zugleich wächst die Sorge, dass chinesische Anbieter den globalen Speichermarkt mit günstigeren Produkten unter Druck setzen könnten.

Auch in den USA gerät die Chipbranche unter Druck. Der Philadelphia Semiconductor Index liegt 21 Prozent unter seinem Rekordhoch, Nvidia verlor gestern an der Nasdaq fünf Prozent. Der DAX legte zunächst zu, büßte seine Gewinne am frühen Nachmittag aber fast vollständig ein.

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