Korruptionsverdacht: Spaniens Regierungspartei im Visier der Justiz
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Korruptionsverdacht: Spaniens Regierungspartei im Visier der Justiz

Korruptionsvorwürfe setzen Spaniens Regierungspartei unter Druck. Gegen Sozialisten in Ministerpräsident Pedro Sánchez Regierung laufen Ermittlungen, nachdem es zu einer Durchsuchung bei der Partei gekommen war. Im Zentrum steht der Vorwurf, hochrangige Funktionäre hätten Ermittler mit kompromittierenden Informationen aus dem Privatleben unter Druck setzen wollen, um Untersuchungen zu stoppen.

Auch gegen den früheren sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero gibt es Vorwürfe. Er soll 2021 Einfluss genommen haben, damit die Fluglinie Plus Ultra 53 Millionen Euro aus dem staatlichen Corona Rettungsfonds erhält. Zugleich sehen sich die Sozialisten einer Kampagne rechter Kräfte aus Polizei und Justiz ausgesetzt. Die Regierungspartei weist den Verdacht zurück, während die Ermittlungen bisher vor allem auf Indizien beruhen. In Spanien wächst derweil der Druck auf Ministerpräsident Sánchez, auch aus den Reihen früherer Bündnispartner und eigener Parteimitglieder, Neuwahlen noch in diesem Jahr auszurufen.

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