Konsequenzen noch offen: St. Pauli Fans veröffentlichen Übergriffe in eigenen Reihen
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Konsequenzen noch offen: St. Pauli Fans veröffentlichen Übergriffe in eigenen Reihen

Die Fangruppe Ultrà Sankt Pauli hat Übergriffe in den eigenen Reihen öffentlich gemacht und mehrere Fans des Fußball Zweitligisten lebenslang aus der Vereinigung ausgeschlossen. In der Mitteilung ist von Fällen sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt sowie von Machtmissbrauch die Rede.

Nach eigener Darstellung ist Ultrà Sankt Pauli die größte und einflussreichste Gruppe in der aktiven Fanszene des FC St. Pauli. Die Vorwürfe seien während der Sommerpause bekannt geworden. In der Erklärung heißt es, man habe trotz langer gemeinsamer Geschichte nicht verhindern können, dass die Betroffenen zu Tätern wurden.

Welche strafrechtlichen Folgen möglich sind und wie der Verein reagiert, ist noch offen. Die Ultras räumen ein, dass ihr Umfeld übergriffiges Verhalten begünstigen und dessen Aufarbeitung erschweren könne. Zudem verweisen sie auf strukturelle Defizite, blinde Flecken und ein kritikwürdiges Männlichkeitsverständnis in der Subkultur.

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