Kommentar zur Verunsicherung vor der US Briefwahl als Strategie
Vor den anstehenden Kongresswahlen in den USA sorgt der Streit um neue Regeln für die Briefwahl für Verunsicherung. US Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben Wahlbetrug verhindern, doch die Zuständigkeit für solche Vorgaben liegt nach Auffassung des Autors bei den Bundesstaaten und dem Kongress. Eine Eilentscheidung des Obersten Gerichtshofes hat die Auseinandersetzung nicht beendet.
Schon in wenigen Wochen sollen die Bundesstaaten die ersten Briefwahlunterlagen verschicken. Wegen der offenen Lage stehen Wahlhelfer vor der Frage, ob sie weiter planen oder vorsichtshalber weniger Stimmzettel versenden. Zugleich ist das Vertrauen in die Wahl gering: Nur etwa jeder zweite US Bürger erwartet, dass die Zwischenwahl am 3. November fair und korrekt abläuft.
