Kloster in Kiew getroffen: Ein Angriff auf unsere Geschichte
Bei russischen Angriffen in Kiew sind Teile des bekannten Höhlenklosters in Brand geraten. Besonders betroffen war die Maria Entschlafens Kathedrale, deren Dach in der Nacht nach einem Angriff Feuer fing.
Am Vormittag waren auf dem Gelände noch Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. Der Brand wurde nach Angaben des Kiewer Katastrophenschutzes vollständig gelöscht. Das Ausmaß der Schäden soll erst nach Abschluss der Arbeiten beurteilt werden. Insgesamt waren 30 Fahrzeuge und mehr als hundert Einsatzkräfte vor Ort.
Das Höhlenkloster gilt als eines der bedeutendsten Klöster des orthodoxen Christentums. Seine Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, seit 1990 gehört die Anlage zum UNESCO Weltkulturerbe. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem Angriff auf die Geschichte der Ukraine. In der Nacht waren auch andere Teile Kiews und die ostukrainische Stadt Charkiw von Angriffen betroffen.
