Klinische Studie für Medikamente gegen seltene Ebola Variante
In der Demokratischen Republik Kongo beginnen erste klinische Tests gegen die seltene Ebola Variante Bundibugyo. Geprüft werden zwei antivirale Therapien darauf, ob sie die Überlebenschancen infizierter Patienten verbessern können und ob eine Kombination der Wirkstoffe sinnvoll ist.
In dem Land gibt es bislang weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine gezielte medikamentöse Behandlung gegen die Krankheit, die im Nordosten des Landes grassiert. Die Studie wird vom Nationalen Biomedizinischen Institut in Kinshasa, dem Institut für Tropenmedizin in Belgien und der britischen Universität Oxford koordiniert.
Die Gesundheitsagentur der Afrikanischen Union rief Geldgeber zur Unterstützung der klinischen Tests auf. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben sich bislang mehr als 1400 Menschen infiziert, fast 210 sind genesen und etwa 440 Menschen sind gestorben.
