Klimawandel: Warum Algen gut für das Klima sind
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Klimawandel: Warum Algen gut für das Klima sind

Algen werden bereits in Zahnpasta, Cremes, Pudding, Tierfutter und in der Lebensmittelindustrie verwendet. Sie können CO2 binden, Sauerstoff freisetzen und wachsen ohne Dünger, weil sie ihre Nährstoffe aus dem Wasser ziehen. In der Fischzucht reinigen sie zudem das Wasser auf natürliche Weise.

In Europa gilt Norwegen als Vorreiter bei der Algenzucht. Die EU hat 2022 eine Algenstrategie beschlossen, um einen nachhaltigen europäischen Algensektor aufzubauen. Dazu zählen gemeinsame Qualitätsstandards und schnellere Genehmigungen für Algenfarmen. Dennoch liegt Europa mit rund 290.000 Tonnen Produktion pro Jahr weit hinter Asien zurück. Weltweit könnte Algen auch für Biokraftstoffe, Garn und biologisch abbaubares Plastik wichtiger werden.

Gleichzeitig erschwert der Klimawandel den Anbau. Steigende Wassertemperaturen begünstigen Krankheiten wie Ice Ice, die Algen ausbleichen lassen. Fachleute setzen deshalb auf robustere Arten und Stämme.

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