Klimawandel war ein Hauptgrund für Felssturz im Himalaya
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Klimawandel war ein Hauptgrund für Felssturz im Himalaya

Ein neuer Bericht zu den Ursachen der Sturzflut im Himalaya kommt zu dem Schluss, dass der Klimawandel eine entscheidende Rolle gespielt hat. Nach Einschätzung der beteiligten Fachleute war der Berghang in Nepal geologisch anfällig und möglicherweise schon durch ein Erdbeben im Jahr 2015 geschwächt.

Zusätzlich belasteten Gletscherrückgang, tauender Permafrost, große Mengen Schmelzwasser und ungewöhnlich hohe Temperaturen die Flanke des Berges. Seit der Industrialisierung sind die Temperaturen im Himalaya um rund 1,5 Grad gestiegen. Die Null Grad Grenze verschiebt sich dadurch in Monsun und Nachmonsunzeit immer weiter nach oben.

Nach Angaben der Forscher kann sich in großen Höhen heute häufiger Wasser im Gestein ansammeln, weil dort auch Regen statt Schnee fällt. Das könnte nicht nur im Himalaya, sondern auch für die Gefahrenüberwachung in den Alpen wichtig werden.

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