KI Blase: Warum Ray Dalio vor einem Crash warnt
Ray Dalio warnt vor einer möglichen Blase rund um Künstliche Intelligenz und stellt dabei die Frage, wer im Ernstfall echtes Geld zur Verfügung hat. Der Gründer von Bridgewater verweist auf die wachsenden Schulden der USA und darauf, dass die Nettozinsen im Jahr 2026 laut Congressional Budget Office über eine Billion US Dollar liegen sollen. Das Defizit von rund zwei Billionen US Dollar wiederhole sich seit Jahren, die Schulden stiegen dadurch kontinuierlich an.
Dalio betont zudem, dass Vermögen nicht mit Geld gleichzusetzen sei. Werte auf dem Papier müssten irgendwann in Bargeld umgewandelt werden. Als möglichen Belastungstest für die Branche sieht er den geplanten Börsengang von Anthropic, bei dem handelbare Anteile Käufer mit Liquidität brauchen. Auch ein KI Fonds von Leopold Aschenbrenner wird als Beispiel für die Risiken von hoher Verschuldung genannt.
