KI aus Europa: Die Stärken von DeepL, Mistral und Co.
Europäische KI Unternehmen sind im globalen Wettbewerb vor allem dort erfolgreich, wo sie auf spezialisierte Anwendungen setzen. DeepL aus Köln etwa hat sich mit Übersetzungen für Unternehmen einen Namen gemacht und punktet bei Fachvokabular und präzisen Formulierungen. Auch Mistral AI aus Frankreich richtet sich an Unternehmenskunden und bietet Modelle an, die sich auf eigenen Servern betreiben lassen, damit sensible Daten in der eigenen IT Umgebung bleiben.
Als Vorteil gilt zudem der strengere europäische Rechtsrahmen, der Vertrauen schaffen soll. Gleichzeitig warnen Experten vor der großen Abhängigkeit von den USA. Dort liegt der Großteil der Rechenleistung für KI, während Europa nur einen kleinen Anteil stellt. Trotzdem sehen Fachleute gute Voraussetzungen für Forschung und Entwicklung in Europa, verweisen aber auf die schwierige Übertragung von Forschung in erfolgreiche Geschäftsmodelle. Für mehr Stärke im KI Bereich fordern Unternehmen und Experten mehr Investitionen und gezielte staatliche Aufträge an europäische Anbieter.
