Kanzler Merz besucht Waldbrandgebiet in NRW
Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Waldbrandgebiet in Nordrhein Westfalen besucht und den Einsatzkräften für ihren Einsatz gedankt. In der Gemeinde Hürtgenwald ist der größte Waldbrand in der Geschichte des Landes gelöscht. Merz hatte den Helfern bereits zuvor über die Plattform X für ihren Einsatz bis zur Erschöpfung gedankt.
Der Besuch markiert das Ende seiner terminfreien Zeit, in der Merz seit dem 29. Juli nicht öffentlich aufgetreten war und von der Opposition wegen vermeintlicher Untätigkeit kritisiert wurde. Im Kanzleramt hieß es zugleich, er habe weiter dienstliche Termine wahrgenommen, sich informiert und Gespräche geführt.
Für Merz bleiben mehrere politische Baustellen. In der CDU gab es vor seiner Abwesenheit Kritik an Personalentscheidungen und Kabinettsumbildungen. Dazu kommen anstehende Wahlen in Sachsen Anhalt, Berlin und Mecklenburg Vorpommern, bei denen die CDU laut Umfragen vor schwierigen Ergebnissen steht.
