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Jüdische Widerstandskämpferin: Wer war Eva Mamlok?

Eva Mamlok gehörte zu den wenig bekannten Widerstandskämpferinnen gegen das NS Regime. Die Berliner Jüdin wurde 1918 geboren, engagierte sich schon als Jugendliche politisch und schloss sich nach der Zerschlagung der Sozialistischen Arbeiterjugend dem Widerstand an. 1934 wurde sie verhaftet und in das Frauen Konzentrationslager Moringen gebracht.

Nach ihrer Entlassung setzte Mamlok ihren Widerstand fort. Sie arbeitete später in Berlin Zwangsarbeit und organisierte mit anderen Frauen ein loses Untergrundnetzwerk, das regimekritische Flugblätter verteilte, Parolen gegen Hitler verbreitete und verbotene Bücher austauschte. 1942 wurde sie in das Ghetto Riga deportiert, später kam sie nach Stutthof, wo sie im Dezember 1944 starb.

Seit dem 16. Oktober 2026 trägt der frühere Blücherplatz in Berlin Kreuzberg ihren Namen. Damit soll an ihr Leben und ihren Widerstand erinnert werden.

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