Jahrhundertealtes Weltkulturerbe: Berühmtes Höhlenkloster in Kiew brennt
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Jahrhundertealtes Weltkulturerbe: Berühmtes Höhlenkloster in Kiew brennt

Während einer neuen Welle russischer Luftangriffe auf die Ukraine ist die Hauptkirche des Höhlenklosters in Kiew in Brand geraten. Nach Angaben des Militärgouverneurs Tymur Tkatschenko gab es auf dem Gelände des zum Weltkulturerbe zählenden Klosters ernsthafte Schäden. Landesweit wurden mindestens neun Tote und Dutzende Verletzte gemeldet, Medien zufolge setzten die Angreifer mehr als 50 Raketen und rund 500 Drohnen ein.

Bilder der Schäden verbreiteten sich schnell in sozialen Netzwerken. Unklar blieb zunächst, ob das Feuer durch direkte Treffer oder durch herabfallende Trümmer nach dem Einsatz der Flugabwehr ausgelöst wurde. Aus dem Dach der Mariä Entschlafens Kathedrale schlugen Flammen unter den vergoldeten Kuppeln hervor.

Die Anlage auf den Hügeln am Fluss Dnipro steht unter dem Schutz der Unesco und gehört seit 1990 zum Weltkulturerbe. Ihre Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Herzstück ist die Kathedrale, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und Ende der 1990er Jahre wieder aufgebaut wurde.

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