Irans Präsident ordnet ein Ende der Internetblockade an
Irans Präsident Massud Peseschkian hat die Freischaltung des internationalen Internets angeordnet. Das entsprechende Dekret wurde dem Kommunikationsministerium übermittelt, wie die Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars berichteten.
Peseschkian reagierte damit auf eine Entscheidung eines Sonderstabs, der zuvor mehrheitlich für die Freigabe gestimmt hatte. Ein konkreter Zeitpunkt für die Umsetzung wurde nicht genannt. Mitte Mai war in iranischen Medien über eine mögliche Freischaltung am 5. Juni berichtet worden.
Seit Kriegsbeginn blockierte die Regierung den Zugang zum weltweiten Internet nahezu vollständig. Nutzbar war nur das nationale Internet mit staatlich genehmigten Webseiten. Offiziell begründete der Staat die Sperre mit Sicherheitsbedenken. Die Blockade hatte auch wirtschaftliche Folgen, besonders für mehr als eine Million Online Händler im Land.
