Iran Krieg stellt Luftfahrt Lieferketten auf die Probe: Branche zeigt sich stabil
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Iran Krieg stellt Luftfahrt Lieferketten auf die Probe: Branche zeigt sich stabil

Eine gemeinsame Studie von Roland Berger und den Luftfahrtverbänden BDLI, ADS und GIFAS kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Lieferketten in der Luftfahrt zwar verbessert haben, die Branche aber weiter mit strukturellen Risiken und Materialengpässen kämpft. Rund ein Drittel der befragten Unternehmen sieht beim aktuellen Produktionshochlauf erheblichen Handlungsbedarf.

Der anhaltende Krieg im Nahen Osten könnte die Lage zusätzlich belasten. Zwar blieben die unmittelbaren operativen Folgen bislang begrenzt, doch laut Analyse könnten steigende Kerosinpreise, Umleitungen im Flugverkehr und eine schwächere Nachfrage auf betroffenen Strecken die wirtschaftliche Situation einzelner Airlines verschlechtern.

In einer Befragung von 95 Luftfahrtunternehmen in Europa gaben mehr als 70 Prozent an, für den Produktionshochlauf gut aufgestellt zu sein. Gleichzeitig berichteten 55 Prozent von weiterhin relevanten Störungen, und rund 80 Prozent erwarten Engpässe bei kritischen Rohstoffen wie Titan, Stahl oder seltenen Erden.

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