Bundesregierung bestätigt Einstieg mit 40 Prozent bei KNDS
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Bundesregierung bestätigt Einstieg mit 40 Prozent bei KNDS

Deutschland und Frankreich haben sich auf eine Beteiligung des Bundes am deutsch französischen Rüstungskonzern KNDS geeinigt. Nach dem geplanten Börsengang sollen beide Staaten jeweils 40 Prozent der Anteile halten.

Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, die Beteiligung solle den langfristigen Einfluss auf das strategisch bedeutende Unternehmen sichern und die deutschen Sicherheitsinteressen stärken. Zudem wolle die Bundesregierung die Produktion des Leopard 2 Herstellers im Land absichern und bei KNDS auf Augenhöhe mit Frankreich sein.

Die Vereinbarung und die Transaktion stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestages, der am kommenden Mittwoch tagt. Mitgeteilt wurde zunächst nicht, mit welcher Summe der Bund einsteigt. Reuters hatte bereits zuvor berichtet, dass sich der Bund mit den Eigentümer Familien der Wegmann Holding auf die Übernahme von 40 Prozent geeinigt habe. KNDS stellt unter anderem Kampfpanzer, Artilleriesysteme, Schützenpanzer und Munition her.

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