Im Vorfeld der G7: Bei Protesten in Genf fliegen Steine und Fenster bersten
In Genf ist ein zunächst friedlicher Protest gegen den bevorstehenden G7 Gipfel in Frankreich eskaliert. Vermummte rissen Pflastersteine aus dem Boden, beschädigten Schaufenster und warfen Scheiben ein. Auch ein Auto und Müllcontainer gerieten in Brand. Die Polizei setzte mehrfach Tränengas ein.
Nach Angaben der Polizei beteiligten sich mindestens 20.000 Menschen an der Demonstration, die Organisatoren sprachen von Zehntausenden. Rund 7.000 Sicherheitskräfte waren im Einsatz. Der größte Teil der Demonstrierenden blieb friedlich. Die Proteste richteten sich gegen die G7 und gegen mehrere politische Forderungen der No G7 Koalition aus 60 Organisationen.
Das G7 Treffen der Staats und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und den USA beginnt an diesem Montag in Évian auf der französischen Uferseite des Genfersees. Genf liegt rund 50 Kilometer entfernt.
