Im Solarmarkt gibt es immer wieder Überraschungen
Auf der Messe Smarter E Europe zeigt sich aus Sicht von Gonzalo de la Viña keine schwache Stimmung in der Solarbranche. Die Gespräche und die Stimmung seien positiv, auch bei Aufträgen und Projekten sehe er keine Probleme beim Absatz. Stattdessen nehme der Trend zu Speichersystemen zu, weil sich Projekte vor allem mit Speicher rechneten, in Deutschland auch wegen negativer Strompreise und dem Wunsch nach Day Trading.
De la Viña sieht Deutschland weiter als wichtigen Markt für erneuerbare Energien, äußert aber Sorge über mögliche Kürzungen bei der Förderung. Für Spanien hält er Speicherlösungen ebenfalls für entscheidend, unter anderem wegen eingeschränkter Verbindungen nach Frankreich. Zugleich betont er, dass Trinasolar in Europa investiert habe, etwa mit der Übernahme des Tracker Herstellers Nclave und einer Beteiligung an Holosolis.
Er verweist auf die Entwicklung des Unternehmens in Europa: von 60 Mitarbeitenden auf fast 300. Trotz früherer Rückschläge wie dem Undertaking sei der Markt nie dauerhaft eingebrochen. Trinasolar arbeite zudem eng mit europäischen Partnern zusammen und sei offen für weitere Investitionen in Europa.
