Im Rachemodus gegen Iran: Trumps Kriegslust treibt Wähler in Benzin Halluzinationen
US Präsident Donald Trump verschärft nach Angaben aus seinem Umfeld seine Haltung gegenüber dem Iran. Demnach hält er diplomatische Bemühungen für wenig aussichtsreich und sieht nach mehr als vier Monaten des Konflikts kaum Alternativen zur Fortsetzung der Luftangriffe. Zugleich verlegen die US Streitkräfte weitere Truppen in die Region.
Der Krieg wirkt sich auch auf die innenpolitische Lage in den USA aus. Mit den Kongresswahlen am 3. November wächst der Druck auf die Republikaner, deren Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus auf dem Spiel stehen. Die Erschwinglichkeitskrise und steigende Verbraucherpreise bleiben ein zentrales Wahlkampfthema.
Eine Umfrage von Politico zeigt zudem, dass 60 Prozent der Befragten die Benzinpreise für höher halten, als sie tatsächlich sind. Ein Viertel gibt an, mindestens 3 US Dollar je Gallone mehr zu zahlen als vor dem Krieg. Unter Trumps Anhängern nimmt die Unterstützung für das Vorgehen im Iran ab.
