Hunger in Oleschky: Ukraine bittet um Evakuierung
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Hunger in Oleschky: Ukraine bittet um Evakuierung

Die Lage im russisch besetzten Oleschky gilt als kritisch. Nach der Zerstörung des Kachowka Staudamms im Jahr 2023 wurde die Stadt zunächst überflutet und später bombardiert. Heute ist sie weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Angaben der ukrainischen Militärverwaltung leben dort noch bis zu 2000 Menschen, darunter 47 Kinder.

Vor dem russischen Angriffskrieg hatte Oleschky rund 24.000 Einwohner und war ein beliebtes Urlaubsgebiet. In der Gemeinde wurden fünf von 13 Orten nach ukrainischen Angaben völlig zerstört. Die Stadt ist schwer zu verlassen, weil Zufahrtswege vermint sind und die Antoniwka Brücke nicht mehr existiert.

Die ukrainische Seite spricht von einer humanitären Katastrophe und fordert Evakuierungen. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz habe sich bereit erklärt, Busse für eine mögliche Ausreise bereitzustellen. Zugleich versuchen Helferinnen und Helfer, Menschen auf eigene Faust aus der Stadt zu bringen. Nach ihren Angaben sind dafür gültige Ausweispapiere nötig, was die Flucht vieler Bewohner zusätzlich erschwert.

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