Hoffnung für Vermisste schwindet: Dreijähriger sechs Tage nach Erdbeben in Venezuela gerettet
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Hoffnung für Vermisste schwindet: Dreijähriger sechs Tage nach Erdbeben in Venezuela gerettet

Sechs Tage nach dem schweren Doppelbeben in Venezuela ist ein dreijähriger Junge lebend aus den Trümmern geborgen worden. Jordanische Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort mit Erste Hilfe, anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die Erdbeben hatten am 24. Juni das Land erschüttert.

Nach Angaben des venezolanischen Parlamentspräsidenten Jorge Rodríguez wurden inzwischen mehr als 6400 Menschen lebend gerettet. Er schätzte die tatsächliche Zahl der Überlebenden deutlich höher ein. Bis Dienstag wurden mehr als 1900 Tote geborgen, mindestens 1943 Menschen kamen ums Leben. Mehr als 10.500 Menschen wurden verletzt.

Unter den Vermissten sind auch mehr als 100 Venezolaner, die kurz vor dem Beben aus den USA abgeschoben worden waren und in einem Hotel in La Guaira untergebracht waren, das einstürzte. Rettungskräfte durchsuchen das Gebäude weiter, doch die Hoffnung auf weitere Überlebende schwindet.

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