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Hitze kostet deutsche Wirtschaft Milliarden

Die zunehmenden Hitzeperioden belasten die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Allianz und der Volkswirtin Katharina Utermöhl spürbar. Vor allem sinkende Produktivität, höhere Energiekosten und mehr Krankmeldungen treiben die Belastung. Bei Temperaturen ab 30 Grad sinke die Leistung, zugleich steige der Strombedarf für Kühlung.

Besonders betroffen sind Menschen, die im Freien arbeiten, etwa auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder bei Lieferdiensten. Für Deutschland rechnet die Allianz Studie zwischen 2026 und 2030 mit wirtschaftlichen Verlusten von rund 131 Milliarden US Dollar beziehungsweise 120 Milliarden Euro. Beim Bruttoinlandsprodukt seien Einbußen von bis zu drei Prozent möglich.

Utermöhl sieht Deutschland auf die Hitzebelastung nicht ausreichend vorbereitet. Sie fordert, Hitzeschutz als Teil der Unternehmensplanung und der Wirtschaftspolitik zu begreifen. Auch der Staat sei gefordert, etwa durch Anreize für hitzetaugliche Gebäude, Verschattung, Begrünung und eine an steigende Temperaturen angepasste Infrastruktur.

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