Gesundheitspolitiker fordern höhere Tabaksteuer
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Gesundheitspolitiker fordern höhere Tabaksteuer

Gesundheitspolitiker fordern deutlich höhere Preise für Zigaretten und Vapes. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, sagte, die Preise müssten spürbar steigen. Nach seinen Worten zeigen aktuelle Zahlen, dass Deutschland bei der Tabakprävention unter Jugendlichen an Boden verliere. Höhere Preise könnten junge Menschen vom Einstieg abhalten und Raucherinnen und Rauchern beim Aufhören helfen.

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD Fraktion, Christos Pantazis, schloss sich der Forderung an. Er warnte vor süßen Aromen, bunten Verpackungen und digitaler Vermarktung, mit denen Jugendliche angesprochen würden. Auch Simone Borchardt von der Unionsfraktion sprach sich gegen eine Normalisierung von Rauchen und Nikotinkonsum bei jungen Menschen aus und forderte, Mehreinnahmen aus einer höheren Tabaksteuer dem Gesundheitsfonds zukommen zu lassen.

Die WHO rief ebenfalls dazu auf, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besser vor Tabak und Nikotinprodukten zu schützen. Nach einer neuen Studie konsumiert in Deutschland fast jeder Zehnte der 12 bis 17 Jährigen Nikotinprodukte. 2021 waren es rund sechs Prozent.

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