Grüner Graf will Berlin regieren: Coolness ist kein Faktor in der Politik
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Grüner Graf will Berlin regieren: Coolness ist kein Faktor in der Politik

Werner Graf, Spitzenkandidat der Grünen in Berlin, will das Rote Rathaus erobern und stellt die Reparatur der Stadt in den Mittelpunkt seines Wahlkampfs. Im Interview kritisiert er den CDU geführten Senat scharf und wirft ihm unter anderem vor, bei Verkehr, Kultur und Stadtentwicklung falsche Schwerpunkte zu setzen. Berlin müsse zunächst instand gesetzt werden, bevor neue Großprojekte diskutiert würden.

Graf betont zugleich Themen wie mehr Sauberkeit, bezahlbare Mieten, bessere Verkehrspolitik und den Umgang mit Leerstand. Er fordert unter anderem eine Steuerungsgruppe für eine saubere Stadt und eine Verpackungssteuer. Beim Bündnis im Falle eines Wahlsiegs sieht er die größten Schnittmengen mit Linken und SPD, lehnt aber pauschale Schuldzuweisungen und harte Abgrenzungen zwischen den Parteien ab.

Auf die Frage nach der Attraktivität der Grünen für junge Wähler sagt Graf, Coolness sei in der Politik kein Faktor. Entscheidend sei für ihn, Berlin besser zu machen und den Klimawandel, die Verkehrswende und die Wohnungsfrage voranzubringen.

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