Ethereum gescheitert? Was Mark Cuban wirklich enttäuscht
Mark Cuban sieht Ethereum inzwischen deutlich kritischer als noch vor wenigen Jahren. Der US Milliardär hatte 2021 noch betont, Ether habe unter den digitalen Assets das größte Aufwärtspotenzial. Inzwischen sagt er, dass ihn vor allem die Smart Contract Funktionalität von Ethereum früher überzeugt habe, weil sie den Aufbau dezentraler Finanzanwendungen ermögliche.
Mittlerweile hält Cuban das Überangebot an Kryptowährungen für ein zentrales Problem. Er kritisiert, dass die Grenzkosten für neue Blockchains sehr niedrig seien und viele Anbieter versuchten, mit einer neuen Blockchain möglichst viel Geld zu verdienen. Auch bei Bitcoin äußerte er sich enttäuscht. Er hatte im Mai erklärt, den Großteil seiner Bitcoin verkauft zu haben, weil sie sich nicht als die erwartete Absicherung erwiesen hätten.
Ganz anders bewertet Tom Lee von Bitmine die Lage. Er rechnet damit, dass Ethereum im nächsten Bullrun den Abstand zu Bitcoin deutlich verkleinern könnte. In einem konservativen Szenario hält er einen Kurs von 6000 US Dollar für möglich, wenn Bitcoin 150000 US Dollar erreicht.
