Großeinsatz in Weisweiler: Strom Saboteur hinterlässt an neuem Tatort weiteres Schreiben
In der Nähe des Kraftwerks Weisweiler in Nordrhein Westfalen hat die Polizei neue Abschussvorrichtungen gefunden und ein weiteres Bekennerschreiben sichergestellt. Am Montag war das Gelände nach einem Hinweis auf eine verdächtige Person im Umfeld des Kraftwerks weiträumig abgesucht worden. Dabei kam es am Abend zu Blitzen und Knallgeräuschen, mögliche Schäden wurden zunächst nicht festgestellt.
Die Polizei sperrte das Gebiet zeitweise großräumig ab, auch die Autobahn 4 war zwischen den Anschlussstellen Eschweiler Ost und Langerwehe in beide Richtungen gesperrt. Die Ermittler suchten anschließend weiter nach Hinweisen und riefen die Bevölkerung auf, verdächtige Beobachtungen oder Kameraaufnahmen zu melden.
Hintergrund sind mehrere Sabotageversuche an deutschen Hochspannungsleitungen. In den vergangenen Tagen wurden bereits an mehreren Orten Vorrichtungen entdeckt. Nach dem Tatverdächtigen, einem 48 Jahre alten Mann aus Nordrhein Westfalen, wird öffentlich gefahndet.
